Einfach Biogärtnern zur Selbstversorung mit eigenem Gemüse

Biogärtnern zur Selbstversorgung mit Gemüse

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Auberginen - Solanum melongena

(Fruchtgemüse)
  • nicht roh verzehren
  • veredelte Früchte bringen besonders viel Ertrag
  • wärmebedürftig, bester Ertrag im ungezeizten Gewächshaus
  • bevorzugt unreifen Kompost
  • verträgt wie die Tomate kein Wasser auf den Blättern
  • Profitiert von Brennnesseljauche
  • mit Stäben schützen
  • Früchte reifen nur an der Pflanze, zum Nachreifen im Herbst bei Frostgefahr also die ganze Pflanze ins Haus holen
  • Pflanzen schütteln, um Bestäubung zu fördern

Petersilie - Petroselinum crispum

(Kräuter)
  • verträgt keine Stickstoffdüngung, aber liebt Brennnesseljauche
  • gegen Nematoden, Mischkultur mit Tagetes putula nana
  • gerne halbschattig
  • die glatte Sorte ist aromatischer
  • bleibt zwei Jahre am gleichen Ort

Blaukraut - Brassica oleracea convar. capitata var. rubra

(Kohlgemüse)
  • immer gut feucht halten, Mulchen

  • bei Befall mit Kohlgallenrüßler: Pflanzen tief setzen und anhäufeln, mit Algenkalk stäuben, Larven ablesen

  • Brennnesseljauche während der Vegetationsperiode

Bleichsellerie - Apium graveolens var. dulce

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • nur mit reifem Kompost düngen
  • anhäufeln
  • wenn er nicht gebleicht wird (durch Zusammenbinden der Blätter), dann hat er mehr Vitamine
  • Die gut angewachsenen Jungpflanzen mit 1EL Salz auf 3 L Wasser (für ca. 20 Pflanzen) gießen
  • keine Hornspäne oder sonstigen Stickstoffdünger
  • Bei zu niedrigen Temperaturen neigt er zur Schosserbildung

Blumenkohl - Brassica oleracea var. botrytis

(Kohlgemüse)
  • Setzlinge 2-4cm tiefer setzen als in der Anzucht, Mulchen nach 3-4 Wochen

  • gleichmäßige Bodenfeuchte

  • Blumen vor Sonne schützen durch Umknicken der Blätter

  • Kohlfliege fliegt von Ende April bis Anfang Juni, dann keine Brenneseljauche; Gesteinsmehl und evt. Gemüsenetz

     

Brokkoli - Brassica oleracea var. italica

(Kohlgemüse)
  • nach der ersten Ernte stehen lassen, die meisten Sorten treiben dann wieder aus den Blattachseln aus

  • sehr gesund und robust

  • Guter Ersatz für Lagen, wo Blumenkohl zu anspruchsvoll ist

Buschbohne - Phaseolus vulgaris

(Fruchtgemüse)
  • profitiert von Holzasche und kräftiger Gabe Urgesteinsmehl und reifem Kompost
  • in trockenen Jahren anfällig gegen schwarze Bohnenlaus, deshalb gleichmäßig feucht halten,mulchen

  • wenn 15 cm hoch, etwas anhäufeln

  • verträgt auch etwas Halbschatten

  • erste Bohnen frühzeitig ernten, das fördert den späteren Fruchtansatz

Chinakohl - Brassica rapa subsp. pekinensis

(Kohlgemüse)
  • bei Aussaat vor Mitte Juli auf Schoßfeste Sorten achten

  • anfällig gegen Erdfloh, evt. Spruzit stäuben

  • nicht zu bald säen, sonst Schosserbildung

  • bei unter 0 Grad abdecken, Abdeckung darf nicht aufliegen, Gestell bauen, oder mit Wurzel ausgraben und bei ca 5 Grad in feuchtem Quarzand lagern oder in Zeitungspapier einschlagen

Eissalat - Lactuca sativa

(Blattgemüse)
  • verträgt keine Kalisalze, deshalb keinen Volldünger geben, nur mit Kompost und evt. etwas Hornspäne düngen
  • dünn säen, wenn 5-8 cm hoch, vereinzeln, die Pflanzen an andere Stelle pflanzen

  • ist widerstandsfähiger als andere Salate, schießt später, hält besser Sommerhitze aus

  • anfällig gegen Schneckenfraß, deshalb Gesteinsmehl oder Asche streuen bei trockenem Wetter

  • Profitiert von Brennesseljauche

Endivie - Cichorium endivia

(Blattgemüse)
  • Anzucht in Töpfen 6 cm, nicht zu tief pflanzen

  • gleichmäßig feucht halten, sonst Schossergefahr

  • vor dem Pflanzen Blätter um ein Drittel kürzen

  • braucht pH über sechs

  • hält bis -5 Grad aus, wenn beim Frost keine Sonne scheint, deshalb Schatten geben

  • späte Kulturen besser in Frühbeet

  • bei Gefahr der Schwarzfäule Schachtelhalmtee, Urgesteinsmehl, Fruchtwechsel

Erbse - Pisum sativum

(Fruchtgemüse)
  • mögen eine dünne Schicht Holzasche im Vorjahr
  • keine Stickstoffdüngung, aber Kompost
  • vor Vögeln schützen
  • Wenn sie 10-15cm hoch sind, kann man sie leicht anhäufeln
  • Schachtelhalmtee gegen falschen Mehltau
  • Bei der Auswahl die unterschiedlichen Eigenschaften von Zucker-, Schal-, und Markerbse beachten
  • Stützgerüst aus Reisig anbieten bzw. Hasendraht spannen

Feldsalat - Valerianella locusta

(Blattgemüse)
  • Mehltaugefährdet, nicht zu dicht säen

  • versamt sich
  • Gute Vor- und Nachkultur zu zahlreichen Gemüsesorten

Grünkohl - Brassica oleracea var. sabellica

(Kohlgemüse)
  • verträgt auch Halbschatten

  • ideal Mischkultur mit Sellerie

  • Ernten nach dem ersten Frost

  • vor Wintersonne schützen, evt. etwas scattieren mit Bastmatte etc.

  • vor Kohldrehherzmücke schützen, fliegt von Ende Mai bis Mitte Juni, vorbeugend Algenkalk stäuben, evt, Gemüsenetz darüber

Schlangengurke - Cucumis sativus

(Fruchtgemüse)
  • Im Vorjahr Kuhmist auf das Beet geben oder vor dem Pflanzen halbreifen Kompost
  • Vorsicht vor Echtem Mehltau

  • nach Erscheinen des 5. Blattes Spitzen auskneifen wegen besserem Fruchtansatzes; Ab August Nebentriebe ausknipsen, damit vorhandene Früchte reifen

  • nur weiblich blühende Sorten nicht mit Normal-Sorten anbauen, andernfalls können Früchte der weiblich blühenden Sorte bitter werden
  • gießen mit Brennesseljauche

  •  braucht relativ hohe Temperaturen und vor allem hohe Luftfeuchtigkeit, deshalb idealerweise im Gewächshaus anziehen und jeden Tag etwas übersprühen. Das ist auch beste Vorbeugung gegen Spinnmilbe

  • Veredelte Sorten haben viele Vorteile, bzw. bei der Sortenauswahl auf bitterfreie und resistente Sorten achten

  • Schlangengurken benötigen eine stabile Rankhilft, z.B. ein Gitter oder Gurken-Netz.

  • Mischkultur mit Dill und Kümmel sind günstig

     

Knoblauch - Allium sativum

(Zwiebelgemüse)
  • auch bei trockenem Wetter nicht gießen

  • verträgt keinen Mulch, Knollen wollen offen liegen, andernfalls faulen sie
  • frischen Dünger unbedingt vermeiden
  • extra Stecklingsknollen kaufen, weil die eßbaren meist aus südlichem Klima kommen
  • Wegen seiner fungiziden und bakteriziden Wirkung eignet er sich als Mischkultur für viele Beeren-Kulturen und Rosen.
  • Erntereif, sobald das Laub braun wird.

Kohlrabi - Brassica oleracea var. gongylodes

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • Bei stärkerem Befall mit Kohlweißlingsraupen mit Bacillus thuringiensis spritzen
  • bei der Anzucht dürfen die Temperaturen nie unter 10 C0  sein
  • Boden immer feucht halten, mulchen, damit Knollen nicht platzen
  • Brennesseljauche gießen
  • nicht zu tief pflanzen, sonst keine schönen Knollen
  • Beim Abschneiden ca 2 cm vom Knollen-Stumpf stehen lassen. Dann treibt er wieder aus.

Kopfsalat - Lactuca sativa

(Blattgemüse)
  • Düngung nur mit reifem Kompost; empfindlich auf Phosphor und Kalisalze
  • keimt am besten bei Wechseltemperaturen aber schlecht bei Temp. über 20 Grad

  • ab Ende Mai ist Direktsaat ins Freiland möglich; direktgesäte Pflanzen können beim Vereinzeln wieder anderweitig gepflanzt werden.

  • nicht zu tief pflanzen, Ballen darf aus der Freilanderde rausschauen, sonst bilden sich keine schönen Köpfe
  • Bei Pflanzung von Ende März bis April ca 14-18 Tage mit Folie schützen

  • flach pflanzen, damit sich Köpfe ausbilden
  • nicht stickstoffbetont düngen
  • Eher selten und gründlich wässern (Pilz-Vorbeugung)
  • Fruchtwechsel wichtig.

  • dankbar für Brennesseljauche
  • Im Hochsommer besser auf Eissalat ausweichen
  • Genau auf die passenden Sorten für die Jahreszeit achten (Tageslichtdauer)

Lauch, Porree - Allium ampeloprasum

(Zwiebelgemüse)
  • verträgt gut verrotteten Mist
  • Blätter und Wurzeln vor dem Setzen kürzen

  • nur mäßig wässern
  • anhäufeln, bzw sehr tief in Gräben pflanzen, damit lange Schäfte entstehen. Aber nicht zu tief pflanzen, sondern erst später immer mehr bedecken
  • Bei Befall mit Lauchfliege (erkennbar an hellen Freßgängen im Blatt) die Blätter großzügig entfernen, bevor die Fliegen ins Herz vorgedrungen sind, die Pflanze treibt neu nach; Auf Flugzeiten der Lauchfliege achten und in dieser Zeit abdecken; Unterpflanzung mit Wermut

  • Während der Saison noch mal Kompost geben und / oder mit Brennnesseljauche gießen
  • Kann in Erde eingeschlange werden für Winterernte
  • Gegen die Lauchmotte kann auch folgender Trick helfen:
    http://www.gartenstauden.de/garten-blog/der-lauchmotte-eine-lange-nase-machen

Mangold - Beta vulgaris subsp. vulgaris

(Blattgemüse)
  • Am Besten Direktsaat ins Beet
  • immer gut feucht halten
  • Mangold immer ein paar Zentimeter über dem Boden abschneiden. Er treibt dann mehrfach aus der Basis wieder aus. Das gilt auch für den im Spätsommer gesäten Mangold, der im Frühling sehr bald reiche Ernte bietet.
  • hinterläßt tief gelockerten Boden

Möhre / Karotte / Gelbe Rübe - Daucus carota subsp. sativus

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • gute Mischkultur mit Zwiebeln, weil gegenseitig Fliegenbzw. Möhrenfliege vertrieben werden
  • keinen frischen Kompost, weil sonst Möhrenfliege angelockt wird
  • bei der Aussaat ganz wenig Radiessamen untermischen, damit man die Reihen erkennt, Radies geht schneller auf
  • nur in sehr trockenen Jahren gießen und nur am Abend
  • Samen fest andrücken
  • gegen Möhrenfliege zwischen den Reihen 2-3 cm Flußsand, wenn Befall zu befürchten ist, sehr frühe oder sehr späte Aussaat
  • Möhren gehen sehr langsam auf. Durch Einweichen in feuchtem Sand für 4-5 Tage kann man die Keimung beschleunigen. Das Gemisch muss dann sofort in den Boden.
  • Möhren besser breitwürfig als in Reihen, dann ohne Mulch
  • Man kann bei dünnder breitwürfiger Saat auf Vereinzeln verzichten und einfach bald anfangen kleine Brotzeit-Möhren zu ernten.

Paprika - Capsicum annuum

(Fruchtgemüse)
  • liebt Mulchen mit Brennnessel und gießen mit Brennnesseljauche
  • 1. Blüte sollte ausgebrochen werden
  • ansonsten ähnlich Tomaten, aber noch wärmebedürftiger

Peperoni - Capsicum annuum / Capsicum frutescens

(Fruchtgemüse)

Puff- oder Saubohne - Vicia faba

(Fruchtgemüse)
  • Kompost im Herbst, keine frische Düngung bei der Aussaat

  • Samen im Wasser vorquellen lassen

  • später die Spiten auskneifen um besseres Ausreifen zu fördern

  •  baldige Aussaat ist notwendig um Befall mit schwarzer Bohnenlaus zu verhindern. Ein gewisser Läusebefall kann als normal betrachtet werden und ist nicht behandlungsbedürftig. Ganz im Gegenteil: Die früher Kultur mit Blattläusen sorgt dafür, dass auch die Nützlinge rechtzeitig bereit sind.

  • Gute Vorkultur für alle stickstoff liebenden Pflanzen mit etwas späterer Kultur

Radieschen - Raphanus sativus var. sativus

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • keine frische Düngung
  • gleichmäßig feucht halten
  • Vorsicht vor Erdflöhen
  • keinesfalls zu tief säen

 

 

 

Rettich - Raphanus

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • gleichmäßig feucht halten

  • Rettichfliege von Ende April bis Juni bekämpfen, z.B. mit Spruzit den Wurzelhals bestäuben

     

Rosenkohl - Brassica oleracea var. gemmifera

(Kohlgemüse)
  • Dankbar für reichliche Gabe Gesteinsmehl (100gr/qm)
  • gut feucht halten
  • falls bis Mitte Sept. noch kein guter Rosenansatz, Triebspitzen ausbrechen (kann man essen)
  • gegen Kohlfliege Holzasche oder Spruzit stäuben 
  • von unten nach oben ernten
  • Blätter stehen lassen, außer sie werden braun

Rote Bete - Beta vulgaris subsp. vulgaris

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • für Winterlagerung Mitte Juni aussäen und vor dem ersten Frost ernten und in Quarzsand einlagern

  • gut feucht halten, mulchen

  • keinen stickstoffbetonten Dünger (Hornspäne) verwenden
  • verträgt gut halbschattige Lagen, ist dann aber nitratreicher

  • Wenn sich die Knollen bilden, regelmäßig Brennnesseljauche gießen
  • nur am Anfang zusätzlich gießen, da sonst keine tiefen Wurzlen ausgebildet werden.
  • sehr schneckenresistent

Schnittlauch - Allium schoenoprasum

(Zwiebelgemüse)
  • Der Schnitt kräftigt die Wurzelballen, deshalb bald anfangen, aber immer mind. 4 cm über dem Boden schneiden

  • Blüten mit Halmen entfernen
  • Im Folgejahr die Pflanzen mit Ballen ausstechen und sofort wieder Pflanzen

  • möglichst nicht bei Regenwetter ernten

  • Standort sollte im Frühjahr und Herbst sonnig und im Sommer halbschattig sein

  • Gegen Schnecken resistent

Schnittsalat - Lactuca sativa var. crispa

(Blattgemüse)

 

  • hält den Erdfloh fern
  • Düngen nur mit Kompost, keine Kalidünger einsetzen
  • warme windgeschützte Lagen meiden
  • bis zum ersten Schnitt gut feucht halten
  • gegen falschen Mehltau Schachtelhalmtee, nicht zu eng säen

 

Schwarzwurzel - Scorzonera hispanica

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • benötigt sehr tiefgründige Böden, damit die Wurzeln gerade und unverzweigt wachsen.
  • nach gut gedüngten Starkzehrern reicht Kompost, ansonsten etwas Biodünger
  • 1-j. Kultur mir früher Aussat oder 2-jährige Kultur
  • Es macht nichts, wenn die Pflanze schießt
  • dankbar für Brennesseljauche
  • sie sind frostfest und können bis zur Ernte im Boden bleiben

Sellerie - Apium graveolens

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • keine starke Stickstoffdüngung

  • nicht vor dem 10. März säen, sonst Schosserbildung

  • im Juli leichte Kochsalzgabe 5-10 g/qm, mag salzhaltige Meeresluft

  • ab Anfang August alle am Boden liegenden Blätter entfernen

  • Boden immer feucht halten

  • bei feuchtwarmem Wetter Schachtelhalmtee gegen Blattfleckenkrankheit

  • vor dem ersten größeren Frost ernten und in Quarzsand einlagern
  • sehr hoch pflanzen, damit schöne Knollen entstehen, z.B. Mischkultur mit Lauch:
    Mulden neben Hügelchen bilden, Lauch in die Muldenreihen, Sellerie auf die Hügelreihen

  • Brennesseljauche ist günstig

  • Mulchen mit Beinwell oder Farnblättern

  • Holzasche ist günstig für die Kali-Versorgung

     

Spinat - Spinacia oleracea

(Blattgemüse)
  • nur mit reifem Kompost düngen
  • Wurzeln im Boden lassen wegen, sie enthalten Saponine, die dem Boden gut tun, deshalb auch als eßbare Gründüngung geeignet

  • keinen frischen Stallmist, nicht unter pH 6

  • Minimale Kochsalz-Gabe (0,5 TL pro qm in Wasser aufgelöst)

  • Auf Sorten-Auswahl abhängig von Tageslichtdauer achten

  • Wenn sie gemeinsam mit Starkzehrern angebot werden, wegen ihrer günstigen Mischkultur-Wirkung, sollte nicht zu viel davon gegessen werden, weil die Nitrataufnahme dann hoch ist.

     

Stangenbohnen - Phaseolus vulgaris var. vulgaris

(Fruchtgemüse)
  • in der Reihe werden Horste gebildet mit 8-10 Kernen
  • gleichmäßig feucht halten
  • in rauhen Lagen sind Feuerbohnen besser
  • in schnecken gefährdeten Gebieten kann man sie auch im ungeheizten Gewächshaus oder im Haus ab Mitte April  vorziehen.
  • Stangenbohnen können problemlos mehrere Jahr am gleichen Stand bleiben, so dass man ein stabiles Gerüst bauen kann. Für enge Mischkultur sind sie weniger geeignet, wegen der Beschattung

Tomate - Solanum lycopersicum

(Fruchtgemüse)
  • Tomaten vertragen unreifen Kompost und sind dankbar für eine ordentliche Gabe mir Urgesteinsmehl und Algomin
  • Im Juli noch mal eine Gabe von Kompost und Biodünger
  • Brennnesseljauche
  • dick Mulchen
  • nicht von oben gießen, vor Regen schützen
  • insgesamt wenig gießen. Tomaten zeigen bei Sonnenstrahlung Mittags immer eine Welke, die von manchen Leuten so verstanden werden, dass sie Wasser benötigen. Das ist aber nicht der Fall. Man kann sie austrocknen lassen, bis sie bereits morgens eine leichte Welke zeigen. Das macht die Zellwände härter und ist auch ein guter Pilzschutz.
  • lle Seitentriebe ausbrechen, später eventuell den Spitzentrieb abbrechen, wenn der Fruchtansatz nachläßt, ca ab September

  • Wenn die Pflanzen windgeschützt stehen muß der Befruchtung nachgeholfen werden durch Rütteln an den Pflanzen

  • Befall mit weißer Fliege kontollieren, bei ersten Anzeichen Gelbsticker anbringen

  • Bei Blattfleckenanzeichen Blätter von unten her entfernen, vorbeugend mit Schachtelhalmtee, Magermilch oder Bio-S spritzen

  • Tomaten sind selbstverträglich, können immer wieder auf dem selben Standort stehen

  • Bei Abdeckung mit Folie oder im Gewächshaus äußerst dankbare Kultur

  • gedeihen auch recht gut in größeren Kübeln mit hohem Komposterdeanteil, Kompost muß nicht so gut durchgerottet sein

  • man kann sie gut unter Dachtraufe an warmer Hauswand halten

Weißkohl - Brassica oleracea convar. capitata var. alba

(Kohlgemüse)
  • 10gr Holzasche / qm
  • immer gut feucht halten

  • für den Einschlag äußere Blätter 5-7 Tage vor der Ernte entfernen, an einem trockenem Tag mit Wurzeln entfernen und einschlagen

  • Kohlweißling: Mit Algenkalk stäuben, keine Brennesseljauche, Bazillus thuringiensis

Winterkopfsalat - Lactuca sativa

(Blattgemüse)
  • Düngung nur mit reifem Kompost
  • in Gräben setzen, vor Wintersonne schützen, bei Barfrost mit Fichtenreisig schützen

  • Vorsicht vor falschem Mehltau

Winterrettich - Raphanus sativus

(Wurzel- & Knollengemüse)
  • Erdfloh anfällig, vorbeugend feucht halten, Mischkultur mit Schnittsalat, taunaß mitGesteinsmehl bestreuen

  • 14 Tage vor der Ernte nicht mehr gießen, bei trockenem Wetter ernten wegen der besseren Lagerfähigkeit

  • kann in Quarsand eingeschlagen werden

Wirsing - Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda

(Kohlgemüse)
  • reifen Kompost und 10gr/qm Holzasche  geben
  • Setzlinge 2-3 cm tiefer als vorher

  • gut feucht halten

  • windgeschützt halten

  • gegen Erdraupe: Amseln fördern, Farnkraut zwischen die Reihen zum mulchen

  • Baz. thurigiensis spritzen bei stärkerem Befall mit Kohlweißling

  • Mischkulturen beachten

Zucchini - Cucurbita pepo subsp. pepo convar. giromontiina

(Fruchtgemüse)
  • mag viel reifen Kompost
  • schätzt einen warmen und windgeschützten Standort
  • sehr Schneckenanfällig, gelbe Sorten sind etwas weniger gefährdet
  • kann als Abdeckung auf Kompost gepflanzt werden, laugt diesen aber aus

  • Die Zucchini ist nicht mit sich verträglich. Aber da sie vom Platzbedarf nicht so gut in andere Mischkulturen passt, kann man sie mehrere Jahre am gleichen günstigen Standort (z.B. mit viel Wärme) halten, wenn man großzügig die Erde austauscht und durch halbreifen Kompost ersetzt.

Zuckerhut - Cichorium intybus var. foliosum

(Blattgemüse)
  • nicht vor Juni säen, vorgezogene Pflanzen können beim Vereinzeln wieder gepflanzt werden

  • im November geerntet können sie bis Januar/Februar aufbewahrt werden, z.B. in feuchtem Zeitungspapier, im Keller in feuchten Quarzsand oder mit Wurzeln in die Erde und mit Stroh abdecken

  • Erdraupen ablesen, mit Farnkraut mulchen, mit Bac. thuring. gießen

Zwiebel - Allium cepa

(Zwiebelgemüse)
  • keinesfalls frischen Mist
  • gut nach Starkzehrern, die gut gedüngt wurden, dann ist kein Dünger nötig
  • beim Stecken sollte 1/3 der Zwiebel aus dem Boden schauen

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